M2.2 Produktive Quartiere

 

SS 2018

Dauer: 1 Semester

Inhalt

Das Rheinische Revier – also die Tagebauregion zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach - stellt mittel- bis langfristig einen interessanten Entwicklungsstandort dar. Zum einen kann das Revier Entwicklungsimpulse aus der Rheinschiene aufnehmen. Allein für Köln wird ein Bevölkerungszuwachs von 14,5% prognostiziert, was 145.000 neuen Einwohnern, also der Einwohnerzahl von Städten Darmstadt oder Heidelberg entspricht. Zum anderen bietet das Revier noch Entwicklungsflächen, insbesondere dort, wo der Tagebau abrückt und Wohnen und Arbeiten neue Perspektiven erhalten.

Im SS 2017 hat der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur diese Entwicklung aufgegriffen und das Rheinische Revier auf neue Standorte für die Entwicklung einer „Ville nouvelle“ untersucht. Im WS 2017/18 soll diese Arbeit unter dem Titel „Produktive Quartiere im Rheinischen Revier Quartiere“ vertieft werden. An drei Standorten im Revier sollen Quartiere konzeptioniert und entworfen werden, die insbesondere neuen Formen von Nutzungsmischungen und der Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten Raum geben. Es sollen Gegenmodelle zu klassischen Pendlerstrukturen (hier das Einfamilienhausgebiet, dort die Bürostadt oder das Gewerbegebiet) erdacht werden.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur.

Termine

Folgen

Betreuung

Dr.-Ing. Bauass. Christine Korus